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Die besten Strände der Algarve für 2026

Die Strände der Algarve zählen zu den schönsten Europas. Auf über 200 Kilometern Küstenlinie erwartet Besucher eine beeindruckende Vielfalt: von goldgelben Klippen eingerahmte, geschützte Buchten, endlose Sandstrände bis zum Horizont, vorgelagerte Inseln, die nur per Boot erreichbar sind, und die wilde Atlantikküste, an der Surfer spektakuläre Wellen reiten.

Die Qualität ist hier durchweg hoch. Anders als an Küsten, an denen sich ein paar berühmte Strände mit eher unbedeutenden Kies- oder Betonabschnitten abwechseln, bietet die Algarve fast überall feinsten Sand. Die Herausforderung besteht nicht darin, einen guten Strand zu finden – sondern vielmehr darin, sich zwischen Dutzenden von ihnen entscheiden zu müssen.

Dieser Guide stellt Ihnen die besten Strände der Region vor – von den ruhigen Laguneninseln im Osten bis zu den spektakulären Surfstränden im Westen. Jeder Küstenabschnitt hat seinen ganz eigenen Charakter. Wenn man diese Unterschiede kennt, findet man garantiert den perfekten Strand für den eigenen Traumurlaub.
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Die besten Strände der Algarve

Diese fünf Strände stehen für das Beste, was die Algarve zu bieten hat – jeder von ihnen besticht durch seinen ganz besonderen Charakter und seine einzigartige Lage.

1) Praia da Marinha - Der meistfotografierte Strand der Algarve, und das völlig zu Recht. Goldene Klippen rahmen eine geschützte Bucht mit glasklarem Wasser ein, in der ein markanter Doppel-Felsbogen majestätisch aus dem Meer ragt. Diese Kulisse ist der Inbegriff dessen, was Besucher vor Augen haben, wenn sie an die Algarve denken - Guide zur Praia da Marinha.

Praia da Marinha

2) Praia da Rocha - Ein weitläufiger Sandstrand unter ockerfarbenen Klippen, an den ein lebhafter Ferienort mit zahlreichen Restaurants und Bars direkt angrenzt. Die Kombination aus dramatischer Kulisse und erstklassiger Infrastruktur macht diesen Strand für viele Besucher zur ersten Wahl.

Praia da Rocha

3) Praia da Falésia - Ein sechs Kilometer langer Sandstrand am Fuße von Klippen, deren Farben von hellem Gold bis zu tiefem Terrakotta reichen. Dieses Farbspiel ist an der Algarve einmalig. Dank der enormen Länge des Strandes findet man hier selbst im Hochsommer fast immer ein ruhiges Plätzchen - Guide zur Praia da Falésia.

Praia da Falésia

4) Praia do Camilo - Eine kleine, charmante Bucht, die über eine steile Holztreppe inmitten aufragender Felswände erreichbar ist. Die besondere Atmosphäre und die bizarren Felsformationen machen sie zu einer der fotogensten Buchten der Küste - allerdings füllt sich der schmale Sandstreifen im Sommer sehr schnell.

Praia do Camilo

5) Praia do Barril - Ein wunderschöner Strand im Osten, der von Santa Luzia aus mit einer kleinen Bimmelbahn durch das Watt- und Marschland erreicht wird. Hunderte rostende Anker in den Dünen hinter dem Strand bilden ein eindrucksvolles Mahnmal für die Thunfischfischer, die einst an dieser Küste ihrem Handwerk nachgingen. Der Strand selbst bietet ruhiges Wasser und eine für die Algarve seltene Atmosphäre der Abgeschiedenheit – Praia do Barril.

Praia do Barril

Interaktive Karte der besten Strände der Algarve
Die folgende Karte zeigt die Lage aller 16 Strände, die in diesem Guide vorgestellt werden.

Legende: 1) Praia da Marinha 2) Praia da Rocha 3) Praia da Ilha Deserta 4) Praia do Beliche 5) Praia do Barril 6) Praia de Dona Ana / Praia do Camilo 7) Praia da Ilha de Tavira 8) Praia dos Pescadores (Albufeira) 9) Praia de Monte Gordo 10) Praia da Torralta 11) Praia da Falésia 12) Praia dos Caneiros 13) Praia do Burgau 14) Praia da Galé 15) Praia de Carvoeiro 16) Meia Praia

Alle diese Strände werden im weiteren Verlauf dieses Guides im Detail vorgestellt.

Die drei Küstenregionen der Algarve

Das Gesicht der Strände an der Algarve verändert sich merklich, wenn man von Osten nach Westen reist. Die geschützten Lagunen im Osten, die von Klippen gesäumten Buchten in der Mitte und die wilden Atlantikstrände im Westen bieten jeweils ein ganz eigenes Erlebnis. Wer weiß, was die einzelnen Regionen bieten, kann seine Auswahl schon vor der Reise gezielt eingrenzen.

Die Zentrale Algarve: Albufeira bis Lagos
Die zentrale Küste beheimatet jene Strände, die das weltweite Bild der Algarve prägen. Dies ist die Welt der Reiseplakate und Instagram-Feeds: goldene Sandsteinklippen, geformt zu Bögen und Felstürmen, türkisfarbenes Wasser in geschützten Buchten und geheimnisvolle Grotten, die man nur per Kajak oder Stand-up-Paddleboard erreicht.

Die Geologie sorgt hier für die nötige Dramatik: Der weiche Sandstein erodiert zu außergewöhnlichen Formationen, lässt einsame Felssäulen aus dem Wasser ragen und bildet natürliche Fenster, die den Blick auf das Meer einrahmen. Die Praia da Marinha, die regelmäßig unter die schönsten Strände Europas gewählt wird, ist das perfekte Beispiel: Ockerfarbene Klippen fallen neben dem berühmten Doppel-Felsbogen steil in das kristallklare Wasser ab.

Die meisten Strände hier sind nach Süden ausgerichtet und durch den Küstenverlauf bestens vor der starken Atlantikdünung geschützt. Das Wasser ist meist ruhig genug, damit Kinder sicher planschen können, während im Sommer die Lufttemperaturen angenehme Werte um die 25 Grad erreichen.

Aufgrund der vielen Ferienorte entlang dieses Abschnitts füllen sich die Strände nahe Albufeira, Vilamoura und Portimão im Hochsommer sehr schnell. Im August sollte man schon am frühen Vormittag da sein, um sich ein gutes Plätzchen zu sichern. Außerhalb der Hochsaison bieten hingegen selbst die bekanntesten Strände genug Platz zum Entspannen.

Die westliche Algarve: Von Lagos bis Sagres und die Westküste
Westlich von Lagos wird die Küste merklich wilder. Die Klippen ragen imposanter empor, die Strände sind dem offenen Atlantik zugewandt und der entspannte Surfer-Vibe von Sagres löst die familienfreundlichen Resorts des zentralen Küstenabschnitts ab.

Die Strände rund um Lagos vereinen das Beste aus beiden Welten. Praia de Dona Ana und Praia do Camilo bieten die für die Zentral-Algarve typische Klippenlandschaft mit bizarren Felsformationen und geschützten Buchten. Dabei liegen sie nur wenige Minuten von einer Stadt entfernt, die sich ihren authentischen portugiesischen Charakter bewahrt hat und nicht bloß eine reine Touristensiedlung ist. Weiter westlich locken Praia do Beliche und die Strände rund um Sagres vor allem Surfer an, die den beständigen Wellengang und die entspannte Atmosphäre suchen - ein starker Kontrast zu den belebten Urlaubszentren.

Die Westküste, die sich von Sagres aus gen Norden in Richtung Aljezur erstreckt, steht ganz im Zeichen des rauen Atlantiks. Die Strände sind hier weitläufiger, die Wellen gewaltiger und die Bebauung spärlich. Da dieser Küstenabschnitt im Naturpark “Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina” liegt, blieb er vor dem Bauboom verschont, der die Südküste so stark verändert hat. Besucher erwartet hier unberührter Sand, eine kraftvolle Brandung und ein Gefühl der Abgeschiedenheit, wie man es in Südeuropa nur noch selten findet.

Die Ost-Algarve: Von Faro bis zur spanischen Grenze
Östlich von Faro wandelt sich das Gesicht der Küste vollkommen. Die Klippen und Buchten weichen der Ria Formosa - einem geschützten Lagunensystem aus Wattflächen, Salzwiesen und vorgelagerten Sandinseln, das sich über 60 Kilometer bis zur spanischen Grenze zieht.

Die Strände befinden sich hier auf langgestreckten Sandinseln, die die Lagune vor der offenen See schützen. Um dorthin zu gelangen, ist eine kurze Fahrt mit der Fähre oder dem Wassertaxi nötig. Dieser kleine Aufwand hält die großen Touristenmassen fern, sodass die Strände selbst im August angenehm leer bleiben. Die Ilha Deserta, die Ilha de Tavira und der Praia do Barril bieten kilometerlange Sandstrände, die von Dünen statt von Hotelburgen gesäumt werden.

Die Ost-Algarve zieht ein ruhigeres Publikum an: einheimische Familien, Vogelbeobachter in der Lagune und Reisende, denen Authentizität wichtiger ist als Komfort. Zwar fehlt den Stränden hier die spektakuläre Kulisse der zentralen Klippen, dafür bieten sie Weite, ruhiges Wasser und eine friedliche Atmosphäre, die man an den erschlossenen Küsten des Mittelmeers immer seltener findet.

Nr. 16 - Meia Praia

In einem weiten Bogen aus goldenem Sand erstreckt sich der Meia Praia von Lagos aus nach Osten und bietet genau den Freiraum, den die kleineren Buchten der Stadt nicht haben. Der Name bedeutet übersetzt „halber Strand“ - eine Anspielung auf die Alvor-Mündung, die diesen Küstenabschnitt vom Praia de Alvor am gegenüberliegenden Ufer trennt.

Dank seiner Größe verläuft sich der Besucherstrom hier problemlos, was den Strand zu einer sicheren Wahl macht, wenn die populäreren Fotomotive bei Lagos überfüllt sind. Eine Holzstegpromenade verläuft hinter dem westlichen Teil, mit zahlreichen Restaurants und Strandbars, während es im östlichen Bereich deutlich ruhiger und naturbelassener zugeht. Am Ende bei Lagos konzentrieren sich Wassersportanbieter mit einem breiten Angebot von Jetskis bis hin zum Kajakverleih.
Verwandter Artikel: Reiseführer Lagos

Meia Praia

Der Meia Praia erstreckt sich über mehr als vier Kilometer östlich von Lagos

Nr. 15 - Praia de Carvoeiro

Der Strand von Carvoeiro liegt wie in einem natürlichen Amphitheater, eingerahmt von goldgelben Klippen und den weiß getünchten Häusern des alten Dorfes im Hintergrund. Wo früher Fischerboote zu Wasser gelassen wurden, beherbergen die einstigen Fischerkaten heute gemütliche Restaurants und Bars mit direktem Meerblick.

Die geschützte Lage und das ruhige Wasser machen den Strand ideal für Familien, obwohl es sich aufgrund der überschaubaren Größe empfiehlt, im Sommer frühzeitig vor Ort zu sein. Auch das Dorf selbst ist reizvoll - eine hübsche Siedlung, die mit dem Tourismus gewachsen ist, ohne ihren ursprünglichen Charme ganz einzubüßen.
Verwandter Artikel: Reiseführer Carvoeiro

Praia de Carvoeiro

Der Praia de Carvoeiro an einem ruhigen Frühlingsmorgen - im Sommer ist der Strand bereits am Vormittag gut gefüllt

Nr. 14 - Praia da Galé

Der Praia da Galé liegt strategisch günstig zwischen Albufeira und Armação de Pêra, wird aber dennoch oft von den Massen übersehen, die zu den Hauptstränden der Orte strömen. Das Ergebnis ist ein weitläufiger Sandstrand, der selbst in der Hochsaison deutlich mehr Platz zum Atmen bietet als die Nachbarstrände.

Bei Ebbe unterteilen Felsformationen den Strand in einzelne Abschnitte und schaffen so kleinere Bereiche mit fast privatem Flair. Während das östliche Ende einen leichten Zugang und mehr Service bietet, werden Besucher im westlichen Teil mit einsameren Strandabschnitten und faszinierenden Felsenbecken belohnt.

Praia da Galé

Bizarre Felsformationen am Praia da Galé sorgen für geschützte Abschnitte entlang des Strandes

Nr. 13 - Praia do Burgau

Die Küste der West-Algarve ist gespickt mit kleinen Dörfern in geschützten Buchten - Burgau zählt zweifellos zu den schönsten davon. Der Strand liegt direkt zu Füßen des Dorfes, bestens geschützt vor den atlantischen Winden, die anderenorts unbarmherzig gegen die Küste peitschen.

Der Sand ist sauber und das Wasser ruhig genug für Kinder, während das darüber liegende Dorf eine friedliche Ruhe bewahrt hat, die man in den großen Ferienorten schon vor Jahrzehnten aufgegeben hat. Einige wenige Restaurants und Cafés sorgen für die Verpflegung, ohne die idyllische Atmosphäre zu stören. Wer ein ähnliches Flair sucht, findet in den Nachbarorten Salema und Praia da Luz gleichermaßen attraktive Alternativen.

Praia do Burgau

Die zerklüftete Küste der West-Algarve und das malerische Dorf Burgau

Nr. 12 - Praia dos Caneiros

Der Praia dos Caneiros besticht durch seine hervorragende Lage an der Landzunge Ponta do Altar, direkt an der Mündung des Flusses Arade. Goldene Klippen bilden die Kulisse für den Strand, während die etwa 200 Meter vorgelagerte Felseninsel Leixão das Gaivotas ein markantes Fotomotiv bietet.

Da die Landzunge weitgehend unbebaut blieb, hat sich Caneiros seine natürliche Umgebung bewahrt - ein starker Kontrast zur ausufernden Hochhaus-Bebauung am gegenüberliegenden Ufer in Praia da Rocha. In der Bucht gibt es nur ein einziges Strandrestaurant. Von hier aus führen Küstenwanderwege über die Klippen und bieten weite Ausblicke über die Flussmündung und das Meer.

Praia dos Caneiros

Die Insel Leixão das Gaivotas erhebt sich aus dem Meer vor dem Praia dos Caneiros

Nr. 11 - Praia da Falésia

Der Praia da Falésia erstreckt sich über sechs Kilometer zwischen Olhos de Água und Vilamoura, gesäumt von Klippen, deren Farben von blassem Gelb bis hin zu tiefem Terrakotta variieren. Dieses Farbspiel ist einzigartig an der Algarve und das Ergebnis eisenhaltiger Sedimente im Sandstein.

Dank der steilen Klippen konnte hier kaum gebaut werden, was diesen Abschnitt zu einem der am wenigsten erschlossenen Gebiete der Zentral-Algarve macht. Während die Klippen Richtung Vilamoura flacher werden und der Zugang leichter ist, ragen sie bei Olhos de Água besonders imposant empor - hier führen Holztreppen hinunter zum Strand. Dieser Strand taucht aus gutem Grund oft in den Top 5 auf, verdient aber allein schon wegen seiner beeindruckenden Größe eine besondere Erwähnung.

Praia da Falésia

Die Klippen am Praia da Falésia erreichen ihre maximale Höhe bei Olhos de Água

Nr. 10 - Praia da Torralta

Der Praia da Torralta vereint zwei Markenzeichen der Algarve: eine weite Sandfläche und die skulpturalen goldenen Klippen der Zentralküste. Der Strand liegt westlich von Alvor und markiert den Übergang vom flachen Sand des Meia Praia zur dramatischen Felslandschaft weiter östlich.

Die Lage ist exzellent, die Infrastruktur jedoch bewusst schlicht gehalten. Das kommt vor allem Urlaubern aus den umliegenden Villensiedlungen entgegen, die eine ruhige Alternative zu den belebteren Hauptstränden suchen. Für Entdecker führt ein Klippenpfad nach Osten zu weiteren, verborgenen Buchten.

Praia da Torralta

Blick entlang des Praia da Torralta von den Klippen aus in Richtung Alvor

Nr. 9 - Praia de Monte Gordo

Monte Gordo bietet den größten und am leichtesten zugänglichen Strand der östlichen Algarve - ein weites Sandband, das von einem eigens für den Tourismus angelegten Ferienort gesäumt wird. Der Strand ist Teil eines acht Kilometer langen, ununterbrochenen Küstenstreifens, der sich bis zur spanischen Grenze erstreckt.

An der östlichen Algarve ist das Meer deutlich ruhiger als an den dem offenen Atlantik ausgesetzten Stränden weiter westlich. Die Wellen sind hier sanfter, die Strömungen schwächer und der Sand unter den Füßen ist spürbar feiner und weicher. Für Familien mit kleinen Kindern sind diese Bedingungen ideal. Der einzige Wermutstropfen ist der Ort selbst, dem es im Vergleich zu den traditionellen Städten entlang der Küste etwas an Charme mangelt - der Strand hingegen ist über jeden Zweifel erhaben.

Praia de Monte Gordo

Der weiche, feine Sand von Monte Gordo erstreckt sich bis hin zur spanischen Grenze.

Nr. 8 - Praia dos Pescadores, Albufeira

Die Praia dos Pescadores liegt im pulsierenden Herzen von Albufeira, dem lebhaftesten Ferienort der Algarve. Der Strand spiegelt die Energie seiner Umgebung perfekt wider: Bananenboote, aufblasbarer Wasserspaß, Strandbars und Menschenmengen, die ab dem Vormittag den Sand füllen und bis zum Sonnenuntergang bleiben.

Der Sand ist hervorragend, das Wasser lädt zum sicheren Schwimmen ein und die Altstadt liegt nur wenige Gehminuten entfernt über einen kurzen Anstieg. Wer Trubel und Action der Einsamkeit vorzieht, ist hier genau richtig. Wer Ruhe sucht, sollte entweder sehr früh kommen oder sich nach einem anderen Plätzchen umsehen.
Verwandter Artikel: Reiseführer Albufeira

Die Praia dos Pescadores inmitten des sommerlichen Trubels

Die Praia dos Pescadores inmitten des sommerlichen Trubels.

Nr. 7 - Praia da Ilha de Tavira

Die Insel Tavira liegt inmitten der geschützten Lagune Ria Formosa; ihr Südufer beherbergt einen der schönsten Strände der östlichen Algarve. Eine kurze Fährfahrt von Tavira aus bringt Besucher zu einem Sandstrand, der sich trotz seiner Beliebtheit herrlich ursprünglich anfühlt.

Die meisten Gäste lassen sich nahe der Anlegestelle nieder, wo eine Strandbar und ein ehemaliger Campingplatz die nötige Grundausstattung bieten. Ein Spaziergang am Ufer entlang Richtung Süden lässt den Trubel schnell verblassen und gibt den Blick frei auf kilometerlange, unberührte Sandflächen hinter sanften Dünen. Die Insel belohnt all jene, die bereit sind, sie zu erkunden.
Verwandter Artikel: Reiseführer Tavira

Nr. 7 - Praia da Ilha de Tavira

Nur ein kurzer Spaziergang an der Küste der Insel Tavira entfernt warten einsame Strände.

Nr. 6 - Praia de Dona Ana und Praia do Camilo

Die Landzunge Ponta da Piedade südlich von Lagos hat sich durch Erosion in eine Kette kleiner Buchten verwandelt, die von goldgelben Klippen und bizarren Felsnadeln eingerahmt werden. Dona Ana und Camilo sind die beiden am besten zugänglichen und gehören zu den meistfotografierten Stränden Portugals.

Beide bieten die klassische Algarve-Kombination: bizarr geformten Sandstein, kristallklares, türkisfarbenes Wasser und geschützte Badeplätze. Dona Ana ist der größere der beiden Strände und punktet mit einem Restaurant sowie einer guten Infrastruktur. Camilo liegt in einer schmaleren Bucht, die man über eine steile Holztreppe erreicht, die sich zwischen den Felswänden hinabwindet. Die Kulisse ist jeweils spektakulär, auch wenn sich die begrenzten Liegeflächen im Sommer sehr schnell füllen.
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Praia de Dona Ana

Praia de Dona Ana, eingerahmt von den verwitterten Klippen der Ponta da Piedade.

Nr. 5 - Praia do Barril

Die Praia do Barril bietet nicht nur einen exzellenten Strand, sondern auch spannende Einblicke in die Fischereigeschichte der Algarve. Der Ort beherbergte einst eine Thunfischfang-Gemeinde, die in den 1960er Jahren aufgegeben wurde, als die Bestände einbrachen. In den einstigen Fischerhütten befinden sich heute Strandbars und Restaurants, während hunderte rostende Anker in den Dünen - der berühmte „Ankerfriedhof“ - als Denkmal dienen.

Der Strand selbst erstreckt sich über Kilometer entlang der Küste der Ria Formosa, mit ruhigem Wasser und einer naturbelassenen Umgebung, die sich selten überlaufen anfühlt. Schon der Weg dorthin ist ein Erlebnis: Entweder spaziert man einen Kilometer von Santa Luzia aus oder man nutzt die kleine Schmalspurbahn, mit der früher der Fang transportiert wurde. Für Besucher, die in der Nähe von Tavira übernachten, ist Barril eine bequemere Alternative zu den fährabhängigen Inselstränden.
Verwandter Artikel: Strandführer Praia do Barril

Ankerfriedhof

Die rostenden Anker des Ankerfriedhofs stehen inmitten der Dünen.

Nr. 4 - Praia do Beliche

Die Praia do Beliche zählt zu den Top-Adressen für Surfer im Süden Portugals. Hohe Klippen schützen den Sand vor den rauen Winden der Sagres-Halbinsel, während die westliche Ausrichtung für eine kraftvolle und beständige Atlantikdünung sorgt.

Die Kulisse ist dramatisch: Eine weite Sandfläche wird von 40 Meter hohen Klippen umschlossen, während gewaltige Wellen vom offenen Ozean heranrollen. Dies ist ein Strand für Surfer und geübte Schwimmer, weniger für Familien, die ruhiges Wasser zum Planschen suchen. Die nahe gelegene Stadt Sagres bietet die nötige Infrastruktur mit Board-Verleih, Surfschulen und einer entspannten Atmosphäre, die ganz im Zeichen der Wellen steht.

Sollten die Bedingungen in Beliche einmal zu sanft sein, weichen Surfer auf die Praia do Tonel an der Südseite von Sagres aus, wo die Lage für höhere Wellen sorgt.
Verwandter Artikel: Reiseführer Sagres

Die Praia do Beliche

Die Praia do Beliche, Sagres

Nr. 3 - Praia da Ilha Deserta

Die Ilha Deserta (Wüsteninsel) macht ihrem Namen alle Ehre. Auf dieser Barriereinsel in der Lagune Ria Formosa gibt es weder dauerhafte Bewohner noch Straßen - lediglich ein einziges Restaurant nahe der Anlegestelle zeugt von Zivilisation. Der Strand erstreckt sich über sechs Kilometer entlang des Südufers, und selbst im Hochsommer teilen sich nur eine Handvoll Besucher den Sand.

Um die Insel zu erreichen, muss man von Faro aus ein Boot nehmen - entweder eine planmäßige Tour oder ein Wassertaxi. Schon die Fahrt über die Lagune durch Kanäle voller Watvögel und traditioneller Fischerboote macht einen Teil des Reizes aus. An der Südostspitze der Insel befindet sich das Cabo de Santa Maria, der südlichste Punkt des portugiesischen Festlands, markiert durch eine Skulptur aus Treibholz, die perfekt in die isolierte Umgebung passt.
Verwandter Artikel: Reiseführer Faro

Die Ilha Deserta (Wüsteninsel)

Kilometerlanger einsamer Sandstrand erstreckt sich entlang des Südufers der Ilha Deserta.

Nr. 2 - Praia da Rocha

Die Praia da Rocha ist der Inbegriff eines modernen Ferienstrandes. Eine riesige Sandfläche, die bei Ebbe über 200 Meter breit ist, erstreckt sich unter leuchtend orangefarbenen Klippen, über denen der lebhafte Ferienort thront. Die Kombination aus natürlicher Schönheit und moderner Infrastruktur erklärt, warum dies eines der beliebtesten Reiseziele der Algarve bleibt.

Der Strand richtet sich an alle, die Action statt Einsamkeit suchen. Strandbars säumen das Ufer, Wassersportanbieter haben alles von Jetskis bis Parasailing im Programm und ein Sportkomplex bietet Platz für Volleyball und Fußball. In Lounge-Bars wie dem NoSoloÁgua genießt man Cocktails mit Meerblick, während der Ort selbst mit zahlreichen Restaurants, einem pulsierenden Nachtleben und Sommerfestivals aufwartet. Die Bebauung ist zwar massiv, aber aufgrund der schieren Größe des Strandes wirkt die Kulisse nie erdrückend.

Die Klippen und Felsformationen an beiden Enden sorgen für optische Dramatik und die Wasserqualität ist trotz der Beliebtheit hervorragend. Wer einen Strand sucht, an dem alles in Reichweite liegt, für den setzt die Praia da Rocha den Standard.
Verwandter Artikel: Reiseführer Praia da Rocha

Die Praia da Rocha

Der breite Sandstrand der Praia da Rocha erstreckt sich unterhalb der Klippenpromenade des Ferienortes.

Nr. 1 - Praia da Marinha

Die Praia da Marinha fehlt auf keiner Liste der schönsten Strände Europas - und ein einziger Besuch genügt, um zu verstehen, warum. Goldene Klippen umschließen eine geschützte Bucht und bilden ein bizarres Ensemble aus Felsnadeln, Bögen und skulpturalen Steinformationen. Vor der Küste rahmt der berühmte Doppelbogen der „Arcos Naturais“ das türkisfarbene Wasser ein.

Die Kulisse allein ist schon atemberaubend, doch Marinha hat noch mehr zu bieten. Dank des klaren, ruhigen Wassers und der bizarren Unterwasserwelt gilt der Strand als einer der besten Schnorchel-Spots der gesamten Algarve. Rund um die versunkenen Felsen gedeiht das maritime Leben, das sogar für Schwimmer an der Oberfläche deutlich sichtbar ist.

Der Zugang erfordert einen steilen Abstieg vom Parkplatz auf den Klippen, was dazu beiträgt, dass sich die Menschenmassen trotz der Berühmtheit in Grenzen halten. Der Wanderweg „Sete Vales Suspensos“ führt oben an den Klippen entlang, bietet spektakuläre Tiefblicke in die Bucht und verläuft weiter westlich zur berühmten Meereshöhle von Benagil. Marinha ist sowohl als Zielstrand als auch als Zwischenstopp auf einer der schönsten Küstenwanderungen der Algarve absolut lohnenswert.
Verwandter Artikel: Praia da Marinha

Die Praia da Marinha

Das kristallklare Meerwasser mit seinen zahlreichen Felsformationen macht die Praia da Marinha zu einem Paradies zum Schnorcheln.

Der Doppelbogen der Arcos Naturais, das prägende Wahrzeichen der Praia da Marinha.

Der Doppelbogen der Arcos Naturais, das prägende Wahrzeichen der Praia da Marinha.

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